
Christine Graf beginnt ein Bild nicht im Motiv, sondern in einem inneren Zustand.
Ihre Malerei bewegt sich nicht zwischen Porträt, Abstraktion und surrealer Bildwelt – sie durchquert diese Felder. Farbe ist bei ihr kein Mittel zur Darstellung, sondern eine Form von Entscheidung. Ihre Arbeiten entstehen aus einem Impuls, der nicht zögert: Präsenz vor Erklärung.
In FAVORI No. 1: Genesis steht Christine Graf für eine Position, in der Malerei nicht beschreibt, sondern behauptet. Ihre Bilder treten dem Raum nicht vorsichtig entgegen – sie sind bereits da.
Ihr Weg ist geprägt von einer klassischen Auseinandersetzung mit Malerei: geboren 1952 in Bayern, ausgebildet unter anderem bei Prof. Mueller-Linow in Darmstadt, vertieft durch das Studium der Techniken alter Meister in Museen im In- und Ausland. Ihre Arbeiten fanden früh ihren Weg in internationale Kontexte – von europäischen Galerien bis in die USA.
Doch diese äußeren Stationen erklären ihre Arbeit nur teilweise. Entscheidend ist ihre Haltung: Für Graf entsteht ein Bild nicht aus Distanz, sondern aus Nähe. Es ist immer auch ein Echo innerer Zustände – nicht als Erzählung, sondern als Verdichtung.
Ihre Porträts tragen keine Rollen. Ihre abstrakten Arbeiten vermeiden das Dekorative. Ihre surrealen Elemente sind keine Flucht, sondern Zuspitzung.
Alles in ihrer Malerei drängt auf Klarheit – auch dort, wo sie sich nicht sofort erschließt.
In Schloss Gleina trifft diese Farbkraft auf eine Architektur, die selbst nicht zurücktritt. Räume, die Geschichte tragen und sie sichtbar machen. Kein Raum hier bleibt neutral. Und Grafs Bilder antworten darauf – nicht leise, sondern auf Augenhöhe.
Genesis ist bei Christine Graf kein vorsichtiger Beginn.
Es ist der Moment, in dem ein inneres Bild sich entscheidet zu erscheinen – vollständig, unentschuldigt, präsent.

Christine Graf
The Love Letter
80 × 100 cm

Christine Graf
The Vamp
40 × 60 cm

Christine Graf
Africa hits me
80 × 80 cm

Christine Graf
Prisoners we`re both
70 x 70 cm

Christine Graf beginnt ein Bild nicht im Motiv, sondern in einem inneren Zustand.
Ihre Malerei bewegt sich nicht zwischen Porträt, Abstraktion und surrealer Bildwelt – sie durchquert diese Felder. Farbe ist bei ihr kein Mittel zur Darstellung, sondern eine Form von Entscheidung. Ihre Arbeiten entstehen aus einem Impuls, der nicht zögert: Präsenz vor Erklärung.
In FAVORI No. 1: Genesis steht Christine Graf für eine Position, in der Malerei nicht beschreibt, sondern behauptet. Ihre Bilder treten dem Raum nicht vorsichtig entgegen – sie sind bereits da.
Ihr Weg ist geprägt von einer klassischen Auseinandersetzung mit Malerei: geboren 1952 in Bayern, ausgebildet unter anderem bei Prof. Mueller-Linow in Darmstadt, vertieft durch das Studium der Techniken alter Meister in Museen im In- und Ausland. Ihre Arbeiten fanden früh ihren Weg in internationale Kontexte – von europäischen Galerien bis in die USA.
Doch diese äußeren Stationen erklären ihre Arbeit nur teilweise. Entscheidend ist ihre Haltung: Für Graf entsteht ein Bild nicht aus Distanz, sondern aus Nähe. Es ist immer auch ein Echo innerer Zustände – nicht als Erzählung, sondern als Verdichtung.
Ihre Porträts tragen keine Rollen. Ihre abstrakten Arbeiten vermeiden das Dekorative. Ihre surrealen Elemente sind keine Flucht, sondern Zuspitzung.
Alles in ihrer Malerei drängt auf Klarheit – auch dort, wo sie sich nicht sofort erschließt.
In Schloss Gleina trifft diese Farbkraft auf eine Architektur, die selbst nicht zurücktritt. Räume, die Geschichte tragen und sie sichtbar machen. Kein Raum hier bleibt neutral. Und Grafs Bilder antworten darauf – nicht leise, sondern auf Augenhöhe.
Genesis ist bei Christine Graf kein vorsichtiger Beginn.
Es ist der Moment, in dem ein inneres Bild sich entscheidet zu erscheinen – vollständig, unentschuldigt, präsent.

Christine Graf
The Love Letter
80 × 100 cm

Christine Graf
The Vamp
40 × 60 cm

Christine Graf
Africa hits me
80 × 80 cm

Christine Graf
Prisoners we`re both
70 x70 cm
09. Mai – 31. Mai 2026
Schloss Gleina
Deutschland
Donnerstag – Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr
09. Mai – 31. Mai 2026
Schloss Gleina
Deutschland
Donnerstag – Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr
Ausstellung
FAVORI No. 1: Genesis
Kuration
Favori Art
Ausstellung
FAVORI No. 1: Genesis
Kuration
Favori Art