
Foto: Wolfgang Starker
Woytek beginnt nicht mit der Skulptur. Er beginnt mit der Linie.
Seine Zeichnungen sind keine Vorstudien im klassischen Sinn. Sie sind der Moment, in dem eine Figur entsteht – bevor sie Gewicht bekommt, bevor sie Material wird. Linie, Geste, Spannung: Alles ist bereits da.
In FAVORI No. 1: Genesis steht Woytek für eine Position, die den Ursprung sichtbar macht. Seine Arbeiten zeigen nicht das fertige Werk, sondern den Augenblick davor – den Moment, in dem Form sich ankündigt.
Geboren 1962, lebt und arbeitet Woytek nach mehreren Ortswechseln seit 2016 als Bildhauer und Zeichner in Tübingen. Ausgebildet an der Bildhauerschule Freiburg und geprägt durch Jahre in verschiedenen Werkstätten, ist er international vor allem für seine Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt.
Seine Bronzefiguren stehen unter anderem in Mannheim, Heidelberg und Walldorf – sowie auf Pitt Island (Neuseeland), wo er mit der Installation Dort, wo der Morgen beginnt eine Arbeit von symbolischer Reichweite geschaffen hat.
Seine plastischen Arbeiten kreisen um Übergänge, Entscheidungen und Zustände im Moment des Wandels. Doch jede dieser Figuren hat einen Ausgangspunkt – und dieser liegt in der Zeichnung.
Hier denkt Woytek sichtbar. Der Strich wird zur ersten Form. Die Figur entsteht nicht aus Material, sondern aus Bewegung. Was später in Bronze gefasst wird, ist hier noch offen – ein Zustand zwischen Möglichkeit und Entscheidung.
In Schloss Gleina trifft diese Reduktion auf einen Ort, der selbst aus Schichten besteht. Barocke Architektur, Rokoko-Details – Zeit, die sichtbar bleibt.
Genesis ist bei Woytek nicht das fertige Werk.
Es ist der Augenblick vor der Verwandlung – bevor alles Form wird.

Woytek
ca. 220 cm Höhe
Kugelschreiber auf Canvas

Woytek
ca. 200 cm Höhe
Bleistift und Pastelkreide auf Papier

Woytek
ca.230 cm Höhe
Kugelschreiber auf Canvas

Foto: Wolfgang Starker
Woytek beginnt nicht mit der Skulptur. Er beginnt mit der Linie.
Seine Zeichnungen sind keine Vorstudien im klassischen Sinn. Sie sind der Moment, in dem eine Figur entsteht – bevor sie Gewicht bekommt, bevor sie Material wird. Linie, Geste, Spannung: Alles ist bereits da.
In FAVORI No. 1: Genesis steht Woytek für eine Position, die den Ursprung sichtbar macht. Seine Arbeiten zeigen nicht das fertige Werk, sondern den Augenblick davor – den Moment, in dem Form sich ankündigt.
Geboren 1962, lebt und arbeitet Woytek nach mehreren Ortswechseln seit 2016 als Bildhauer und Zeichner in Tübingen. Ausgebildet an der Bildhauerschule Freiburg und geprägt durch Jahre in verschiedenen Werkstätten, ist er international vor allem für seine Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt.
Seine Bronzefiguren stehen unter anderem in Mannheim, Heidelberg und Walldorf – sowie auf Pitt Island (Neuseeland), wo er mit der Installation Dort, wo der Morgen beginnt eine Arbeit von symbolischer Reichweite geschaffen hat.
Seine plastischen Arbeiten kreisen um Übergänge, Entscheidungen und Zustände im Moment des Wandels. Doch jede dieser Figuren hat einen Ausgangspunkt – und dieser liegt in der Zeichnung.
Hier denkt Woytek sichtbar. Der Strich wird zur ersten Form. Die Figur entsteht nicht aus Material, sondern aus Bewegung. Was später in Bronze gefasst wird, ist hier noch offen – ein Zustand zwischen Möglichkeit und Entscheidung.
In Schloss Gleina trifft diese Reduktion auf einen Ort, der selbst aus Schichten besteht. Barocke Architektur, Rokoko-Details – Zeit, die sichtbar bleibt.
Genesis ist bei Woytek nicht das fertige Werk.
Es ist der Augenblick vor der Verwandlung – bevor alles Form wird.

Woytek
ca. 220 cm Höhe
Kugelschreiber auf Canvas

Woytek
ca. 200 cm Höhe
Bleistift und Pastelkreide auf Papier

Woytek
ca.230 cm Höhe
Kugelschreiber auf Canvas
09. Mai – 31. Mai 2026
Schloss Gleina
Deutschland
Donnerstag – Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr
09. Mai – 31. Mai 2026
Schloss Gleina
Deutschland
Donnerstag – Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr
Ausstellung
FAVORI No. 1: Genesis
Kuration
Favori Art
Ausstellung
FAVORI No. 1: Genesis
Kuration
Favori Art